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Ein paar wichtige Info`s vorab:
Meine Norwegische Waldkatzen leben gemeinsam mit uns in unserem Haus als Familienmitglieder. Sie bewohnen mit uns die komplette Wohnung und sind nicht in getrennten Zimmern “eingesperrt”. Die Kitten sind zum Abgabezeitpunkt 12 Wochen alt, mehrfach entwurmt, vollständig geimpft gegen Katzenschnupfen- und seuche, Leukose und Tollwut.
Ausserdem erhalten alle meine Babys einen Mikrochip. Jedes Kätzchen wird von mir ins neue Zuhause gebracht, zusammen mit dem Stammbaum und dem Impfpass. Gerne erkläre ich Ihnen dann auch, was das Kätzchen gerne isst und in welchen Mengen, oder ob der Kratzbaum gross genug ist. Keine Angst, ich mache keine -- Hausdurchsuchung - und eine - Bedienungsanleitung - können Sie von mir für das neue Kätzchen auch nicht bekommen. Aber die werden Sie auch gar nicht nötig haben, denn es war schon immer so, dass die Kätzchen den neuen Katzeneltern selbst beigebracht haben, was sie mögen und was überhaupt nicht gut ankommt. Das Aussuchen eines Kätzchens im Internet entbindet Sie nicht vom Besuch des Kätzchens. So lange Sie das Kätzchen nicht besucht haben, nehme ich keine Reservierung vor. Der Besuch ist also notwendig, denn ich möchte Sie auch gerne kennenlernen und Sie sollten sich im Gegenzug von der Aufzucht des kleinen Katzenkindes persönlich überzeugen.
Der Preis einer Rassekatze
Schutz und Entlohnung
Anfänger in Sachen Katzenkauf, und das sind sicherlich die allermeisten, sind nicht selten sehr überrascht, wenn sie erstmals am Telefon einen Preis von 750,-- € für ein Rassekätzchen genannt bekommen. Schliesslich möchte man ja nur eine aus einer guten Zucht stammende Katze, kleine Fehler wäre man bereit zu akzeptieren und ein Stammbaum muss auch nicht unbedingt sein. Nur soll es eben ein Rassetier sein. Eine herkömmliche Hauskatze entspricht entweder nicht so sehr dem Geschmack oder ist von zweifelhafter Gesundheit und Erziehung. Viele Katzenliebhaber sind der Ansicht, dass die " Züchter " bei solchen Preisen das grosse Geld machen, sich eine goldene Nase verdienen. Seriöse Züchter sehen sich gezwungen, sich gegen solche Behauptungen zur Wehr zu setzen. So listen manche von ihnen auf Heller und Pfennig ihre Ausgaben auf, um zu beweisen, dass hier kein Geld verdient wird, und ein Preis von 750,-- € gerade kostendeckend ist. Wer einmal genau überlegt, was alles notwendig ist, um Rassekatzen optimal aufzuziehen, kommt schnell dahinter:
Rassekatzenzucht ist ein Hobby, und ein Hobby kostet Geld, statt etwas einzubringen. Da sind zunächst die Anschaffungskosten für gute Zuchttiere, die bei 900,-- € meist erst beginnen. Die Suche sowie weite Fahrten bzw. Flüge zu den jeweiligen Züchtern nicht eingerechnet. Dann folgen die Vereinsbeiträge, denn ein seriöser Züchter ist in jeden Fall in einem guten Verein. Fachliteratur und Seminare um sich fortzubilden fallen laufend an. Die Wohnung muss katzengerecht eingerichtet werden, eventuell auch der Garten, bzw. die Terrasse oder Balkon. Ein Ausstellungsbesuch, vielleicht sogar im Ausland, schlägt schnell mit ein paar hundert Euro zu Buche. Die Zuchttiere müssen besonders gut ernährt werden und verlangen regelmässige Entwurmungen, Impfungen, Untersuchungen etc. Die Deckung bei einem guten Kater kostet auch einige hundert Euro, aber auch die Haltung eines eigenen Deckkaters ist weder billig noch einfach. Sind die Kitten da, müssen Anzeigen geschaltet, die Homepage laufend aktualisiert werden und die Kleinen, wie die tragende und säugende Mutter verlangen bestes Futter, mehrfache Entwurmungen, sowie die Grundimpfungen. Die Ausstellung der Stammbäume hingegen kostet nur 25,- Euro. Was der Züchter allerdings an Sorgen und Arbeit in die Aufzucht steckt schlägt sich kaum im Preis nieder.
Mit "Billigkatzen" zieht man oft den Kürzeren
Sparen lohnt sich gerade bei der Anschaffung eines Tieres selten. Ein Lebensgefährte für etwa 15-20 Jahre sollte mit Mühe und Verstand ausgesucht und nicht vom Preis abhängig gemacht werden. Kann man sich die durchschnittlichen Preise für seine Traumkatze nicht leisten, so sollte man lieber nach einem Hauskätzchen Ausschau halten, als eine Zucht, die unwürdige, teils tierquälerische Haltungs- und Aufzuchtbedingungen bietet durch einen Mitleidskauf zu unterstützen. Ein kränkelndes, verhaltensauffälliges Problemtier ist oftmals nicht tragbar für Familie und Haushalt. Die Folgekosten übersteigen das beim Kauf gesparte Geld nicht selten um ein Vielfaches. Mancher sieht dies leider erst zu spät ein, nämlich nach gemachter, schlechter Erfahrung. Das sind gerade die Katzenkäufer, die Billig- und Massenzuchten ( Besser : Vermehrer ) unterstützen und am Leben erhalten.
Fragen Sie nach dem Verein
Ein Züchter, der Rassekatzen ohne Stammbaum anbietet, hat es sich entweder durch seine schlechte Tierhaltung verwirkt, in einem ordentlichen Verein Mitglied zu sein, oder er erhielt keine Stammbäume vom Verein weil er die Zuchtbestimmungen nicht einhielt. Wenn ohne Vereinsmitgliedschaft gezüchtet wird, entzieht sich der betreffende "Züchter" ganz bewusst jeglicher Kontrolle. Man kann also von vornherein annehmen, dass er Verstösse gegen die Interessen der Katzen begeht oder beabsichtigt zu begehen. Bei ernsthaften Katzenfreunden, die sich mit dem Kauf ihrer Traumkatze Zeit lassen und sich nicht mal eben auf die Schnelle irgendein Tier zulegen, haben für die Preise Akzeptanz und Einsicht gefunden. Welcher seriöse Züchter wäre auch noch zur Aufzucht schöner, gesunder und charakterfester Kitten bereit, wenn er bei jedem Tier drauflegen müsste. Dass muss er ohnehin, wenn ein neues Aussengehege fällig wird, eine teure Zuchtkatze keine Jungen bekommt oder nach einem Kaiserschnitt die Aufzucht verweigert. Handaufzucht ist nämlich ein 24-Stunden-Job, bei dem nicht nur der Jahresurlaub draufgeht! Die Freude an schönen, verschmusten und kerngesunden Kätzchen mit zufriedenen Käufern ist der wirkliche Lohn der Züchter.
Ich bin Mitglied im Katzenclub Südwest e.V.
http://www.katzenclub-sw.de/
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